Ausbildung von Imamen!

[QUOTE=sysop;6382399]Sie vermitteln bei kulturellen Konflikten, helfen bei Behördengängen, schlichten beim Ehestreit: Muslimische Geistliche sind Alltagsmanager und Seelsorger zugleich. Die Universität Osnabrück bietet nun die ersten Fortbildungsseminare für Imame an. Der Andrang auf die Studienplätze ist groß.

[url]http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,721672,00.html[/url][/QUOTE]

Nun, das hört sich ja toll an, wenn man es so liest:

"Und das Projekt ist dringend notwendig: Tatsächlich sprechen viele der fast 2000 Imame, die hierzulande predigen, kaum Deutsch. Sie bleiben nur wenige Jahre im Land, kehren dann in ihre Heimat, etwa in die Türkei zurück. Sie selbst sind nicht integriert - und sie verhindern als religiöse und gesellschaftliche Autoritäten damit die Integration ihrer Gemeindemitglieder."

Die These ist also, dass die fehlenden Deutschkenntnisse und mangelhafte Integration der Imame selber eine Integration von Muslimen in Deutschland verhindert.

"Doch parallel zur aufgeregten politischen Debatte werden in Deutschland erste Fakten geschaffen, die den demokratischen Islam in Deutschland verankern sollen."

Und hier wird davon ausgegangen, dass es einen "demokratischen Islam" gibt.

Tja, beides ist nachweislich falsch.

1. Der Islam selber verbietet die "Integration" von Muslimen in eine Gesellschaft der Ungläubigen. Hier sind die entsprechenden Gebote Allahs an die Muslime:

Sure 3, Vers 28: Die Gläubigen sollen die Ungläubigen nicht statt der Gläubigen zu Aliah (Freunden, Helfern, Beschützern) nehmen; und wer solches tut, der findet von Allah in nichts Hilfe außer ihr fürchtet euch vor ihnen. Und Allah warnt euch vor Sich Selber, und zu Allah ist die Heimkehr.

Sure 3, Vers 85. Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein.

Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=58&kapitel=3&cHash=708305acd4sure3#gb_found

Was sagt die orthodoxe islamische Theologie zum Verhältnis Gläubige / Ungläubige bzw. Muslim / Kuffar? Hier der Standardkommentar zum Koran:

Ibn Kathir:

The Prohibition of Supporting the Disbelievers

Allah prohibited His believing servants from becoming supporters of the disbelievers, or to take them as comrades with whom they develop friendships, rather than the believers. Allah warned against such behavior when He said,

(And whoever does that, will never be helped by Allah in any way) meaning, whoever commits this act that Allah has prohibited, then Allah will discard him. Similarly, Allah said,

(O you who believe! Take not My enemies and your enemies as friends, showing affection towards them), until,(And whosoever of you does that, then indeed he has gone astray from the straight path.) [60:1]. Allah said,(O you who believe! Take not for friends disbelievers instead of believers. Do you wish to offer Allah a manifest proof against yourselves) [4:144], and,(O you who believe! Take not the Jews and the Christians as friends, they are but friends of each other. And whoever befriends them, then surely, he is one of them.) [5:51].

Allah said, after mentioning the fact that the faithful believers gave their support to the faithful believers among the Muhajirin, Ansar and Bedouins,(And those who disbelieve are allies of one another, (and) if you do not behave the same, there will be Fitnah and oppression on the earth, and a great mischief and corruption.) [8:73].Allah said next,(unless you indeed fear a danger from them) meaning, except those believers who in some areas or times fear for their safety from the disbelievers. In this case, such believers are allowed to show friendship to the disbelievers outwardly, but never inwardly. For instance, Al-Bukhari recorded that Abu Ad-Darda' said, "We smile in the face of some people although our hearts curse them.''

Quelle: http://tafsir.com/default.asp?sid=3&tid=8052

Also, wer des Englischen nicht mächtig ist, der möge sich eine Übersetzung bei http://translate.google.de besorgen.

Die Botschaft ist klar. Es besteht Feindschaft zwischem dem Islam und den Ungläubigen. Dafür gibt es einen festen Begriff in den islamiscchen Rechtswissenschaften, nämlich:

Al-walā' wa-l-barā'a

al-walāʾ wal-barāʾa (arabisch ‏الولاء والبراءة‎) ist ein Rechtsbegriff und muslimischer Grundsatz im Umgang mit den Anhängern anderer Religionen. Übersetzt heißt es etwa „Freundschaft/Unterstützung und Meidung“. Gemeint ist damit der Grundsatz, sich von allen Nichtmuslimen fernzuhalten und die Nähe von Muslimen zu suchen und diese im Notfall gegen Nichtmuslime zu unterstützen.

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Al-wal%C4%81%27_wa-l-bar%C4%81%27a

http://salafiyyah-jadeedah.tripod.com/wala_wal_bara/Alee_Imran.htm

Es versteht sich von selbst, dass eine solche Ideologie nicht verfassungskonform ist. Es gibt keinen demokratischen Islam. Der Grund für die fehlende Integration von Muslimen liegt sicherlich in der Indoktrination der Muslime durch Ihre Imame. Nur wird sich daran nichts ändern, wenn die Imame besser Deutsch sprechen. Daran wird sich erst etwas ändern, wenn die Ideologie des Islam selber kritisiert bzw. rational angegriffen wird.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen