Leitwerte / Leitkultur

Wie halten Sie es mit Gesetzen, die sich fortwährend ändern? Mal ehrlich, meinen Sie nicht auch, dass ein Gesetz eher Ausfluss einer Kultur als deren Quelle ist?

Die Werte, die ich meine, sind in Artikel 1 und 20 GG niedergelegt. Sie unterliegen der sogenannten Ewigkeitsgarantie, d.h. sie sind unveränderlich!

Artikel 1 GG: (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Art. 20 GG Art 20
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Es geht um Regeln des Zusammmenlebens und da gelten diese Gesetze. Ob diese Werte Ausfluss oder Quelle einer "Kultur" sind, ist wurscht. Das sind die Regeln, BASTA. Wer das nicht mag, TSCHÜSS

Wer hier über Beethoven oder Goethe nachdenkt, der ist auf dem Holzweg. Für die Integration von Menschen ist es egal, ob sie gewisse Werke der Kunst schätzen oder kennen. Das ist wurscht! Es geht hier ausschließlich um Regeln des Zusammenlebens.

Es gibt leider eine Gruppe von Zuwanderern, nämlich ein großer Teil der islamischen Gemeinde, die die Werte des Grundgesetzes ablehnen. Nach orthodoxem Islam geht alle Staatsgewalt von Allah aus. Der Koran ist die Verfassung und die Schariah das Gesetz. Die Staatsgewalt wird vom Kalifen in Nachfolge Mohammeds ausgeführt. D.h. der Kalif vereint Gesetzgebung, Exekutive und Rechtsprechung. Universelle Menschenrechte gibt es auch nicht. Männer stehen über den Frauen. Muslime stehen über Nicht-Muslimen. Nicht-Muslime sind Dhimmis, Harbis oder Sklaven. Harbis und Sklaven haben überhaupt keine Rechte. Muslimen ist es verboten, Nicht-Muslime zu ehren oder mit ihnen Freundschaften zu schließen.

So, und jetzt kommt die Preisfrage? Was haben diejenigen Einwanderer in Europa gemein, die sich nicht integrieren?

In Großbrittanien: Pakistanis, Inder

In Frankreich: Algerier, Marokkaner,..

In Deutschland: Türken, Kurden...

Pakistanis, Algerier und Türken sprechen vollkommmen verschiedene Sprachen und kommen aus vollkommmen unterschiedlichen Kulturen oder Ländern. Also, was vereint die große Mehrheit dieser Eiwanderer? Richtig, es sind Moslems!

Es gibt keine Probleme mit pakistanischen, türkischen oder Algerischen Einwanderern, die Christen, Juden oder Atheisten sind. Es gibt auch so gut wie keine Probleme mit italienischen,spanischen, irischen, polnischen, thailändischen, vietnamesischen, chinesischen und japanischen Immigranten. Wieso?

Das Integrationsproblem ist ein ganz fundamentaler Wertekonflikt. Die "Kultur" spielt insofern eine untergeordnete Rolle.

Es geht also um Leitwerte und Leitregeln. Der Begriff Leitkultur ist zu unpräzise, um die eigentliche Problematik zu charakterisieren.

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