Religonsausübung und Grundgesetz

Ich würde ihnen gerne öffentlich antworten, aber der Spiegel hat meine Beitrag zensiert. Ich vermute, weil ich den Koran zitiert habe:

Jetzt wiederhole ich mich. Die Menschenwürde wird durch die Autonomie des Menschen begründet. Autonomie ist die Fähigkeit nach selbst gewählten Gesetzen zu leben. Auto=selbst Nomos = Gesetz, Autonom: selbst gesetzgebend.

Sure 4, Vers 34:Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.


Sure 4, Vers 34 beraubt Frauen vollkommen Ihrer Freiheit. Damit ist es ein verfassungswidriger Eingriff in die Menschenwürde. Die Verfassung gibt dem Staat den Auftrag, die Bürger vor einem solchen Eingriff zu schützen:

Art 1 (1) GG Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Damit ist die Ausübung des Islam insofern damit in die Würde der Frau eingegriffen wird verfassungswidrig. Ach ja, verfassungswidrig heißt ungesetzlich bzw. verboten.

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