Islam an Deutschen Schulen

700.000 muslimische Kinder und Jugendliche gehen derzeit in Deutschland zur Schule - und brauchen kompetente Religionslehrer. Bildungsministerin Annette Schavan forderte nun, islamische Geistliche ähnlich wie christliche Pfarrer in der Schule anzustellen. 

Ich bin gegen jeglichen Religionsunterricht an Deutschen Schulen, insbesondere solchen Unterricht, der von Angehörigen einer bestimmten Religion mit dem Ziel der Missionierung durchgeführt wird. Das gilt für Pfarrer, Pastoren und Imame.

Grund: Der Staat hat sich neutral gegenüber verfassungstreuen Religionsgemeinschaften zu verhalten.

Die Forderung nach Imamen an Deutschen Schulen und Universitäten lehne ich daher ab. Den Religionsunterricht müssen die Religionsgemeinschaften selbständig organisieren, finanzieren und in Ihrer Freizeit durchführen.

Erschwerend kommt hinzu, dass der orthodoxe sunnitische Islam, die Trennung von Staat und Kirche ablehnt. Das oberste Gesetz im Staat hat das Gesetz Gottes zu seien. Damit ist der orthodoxe Islam keine verfassungskonforme Weltanschauung, weil er mit dem Demokratieprinzip, der Volksherrschaft, unvereinbar ist.

Ich könnte noch viele weitere Punkte anführen, die verdeutlichen, dass der orthodoxe Islam nicht verfassungskonform ist, aber ich will nicht, dass mein Beitrag deshalb zensiert wird.

Dann möchte ich darauf aufmerksam machen, dass durch die konfessionelle Trennung der Kinder in der Schule, die Separation von Muslimen gegenüber der Restbevölkerung verstärkt wird.

Das Integrationsproblem ist kein Immigrationsproblem, weil es sowohl Muslime Deutscher als auch ausländischer Herkunft betrifft. Der deutsche Prediger Vogel ist genausowenig in unsere Gesellschaft integriert wie ein fundamentalistische Muslim Öztürk. Das hat also nichts mit Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus zu tun.

Die Separation der Muslime von den Ungläubigen ist - so leid es mir tut und so sehr die Menschen davor die Ohren verschließen wollen - diese Abtrennung ist orthodoxe sunnitische islamische Doktrin. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass man die Imame in Deutschland für die Integrationsprobleme verantwortlich macht. Nur liegt es nicht daran, dass die Imame aus dem Ausland kommen, schlecht Deutsch verstehen oder den Islam falsch verstanden haben. Der Grund dafür, liegt an der vorgenannten Doktrin, welche vermittelt wird.

Diese Doktrin, Al Wala' Wal Bara' (Love and Hate for Allah's Sake), wird sich auch nicht ändern, wenn die Imame sie zukünftig an Deutschen Universitäten und in Deutschen Schulen lehren. Sie ist durch zahlreiche Koranverse begründet. Die Integrationsprobleme werden damit nur noch potenziert und keineswegs abgemildert.

Näheres dazu kann man hier nachlesen:

http://theislamicstandard.wordpress.com/2011/04/18/al-wala-wal-bara-according-to-the-understanding-of-ahlus-sunnah/

Das stammt also nicht von mir, dem bösen Islamhasser, sondern von einer islamischen Webseite. Die Doktrin wird ausführlich anhand des Korans und der Sunnah begründet und erläutert.

Last but not least, gilt:

1. Die Imame in Deutschland predigen den Muslimen überwiegend, dass sie sich von den Ungläubigen absondern sollen.
2. Die Muslime in Deutschland haben im Gegensatz zu allen anderen Einwanderungsgruppen weit weniger Kontakte und Freundschaften mit Deutschen. Dieser Trend ist umso stärker, je religiöser sie sind.

Diese Thesen sind durch Professor Pfeiffer wissenschaftlich belegt:

http://www.youtube.com/watch?v=nlY3TFIz_x0&feature=player_embedded

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,698948,00.html

LG


Diracdamm

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