Furcht vor Islamophobie


Islamophobie wird in der Regel als Rassismus gegenüber Muslimen verstanden. Der Islam hat sich durch unzählige Terroranschläge von Muslimen in Misskredit gebracht. Es besteht die große Furcht vor einem neuen Rassismus gegenüber Muslimen. Die Furcht vor dem Holocaust und der Wunsch das niemals wieder geschehen zu lassen; das ist die eigentliche Motivation hinter dem Artikel. Ich teile die tiefempfundene Abscheu gegenüber jeglichem Rassismus, komme aber zu anderen Schlussfolgerungen.

Im Grunde interessiert es niemanden, was im 11. Jahrhundert irgendwo auf der Welt passiert ist. Hier geht es aber um die arabische Kultur, die häufig zu Recht aber auch zu Unrecht mit dem Islam identifiziert wird. Indem die Geschichte des Islam in rosaroten Farben gezeichnet wird, sollen zwei Botschaften vermittelt werden:

1. Der Islam ist nicht notwendigerweise fortschrittsfeindlich.

2. Der Islam ist eine Bereicherung für unser Land.

Ich glaube, dass die Autoren hehre Motive hegen. Aber auch das beste Motiv rechtfertigt nicht die Wahrheit zu verstellen.

Ich möchte daher den besorgten Mitbürgern erwidern.

1. Der Islam ist keine Rasse sondern eine Weltanschauung. Die Kritik und Ablehnung einer Weltanschauung wird durch unser Grundgesetz geschützt.

2. Nicht alle Araber sind Muslime, es gibt eine beträchtliche Anzahl von arabischen Christen. Nicht alle Muslime sind Araber. Die Mehrheit der Muslime versteht kein Wort Arabisch. Die deutschen Konvertiten sind es mit Sicherheit nicht und die Konvertiten stellen sich in der Regel auch außerhalb unsere Gesellschaft, siehe Pierre Vogel.

Der Islam ist als Weltanschauung mit unserer Verfassung unvereinbar. Blasphemie und Apostasie wird nach islamischer Lehre mit dem Tode bestraft. Wem also unsere Grundwerte, nämlich Menschenwürde, Meinungsfreiheit und Demokratie, "heilig" sind, der muss sich gegen den Islam wenden.

Es ist ein gefährliches Spiel, wenn durch Bezugnahme auf eine im Wesentlichen legendäre Geschichte, ein falsches Bild des Islam gezeichnet wird. Auch die Furcht vor Rassismus rechtfertigt ein solches Vorgehen nicht. Im Gegenteil, wer sich für die Gleichberechtigung aller Menschen vor dem Gesetz einsetzt, der kann sich nur gegen den Islam stellen. Denn im Islam steht der Muslim über dem Ungläubigen und der Mann über der Frau. Es gilt unsere Grundwerte, wie sie in unserer Verfassung niedergelegt sind, gegen den Islam zu verteidigen.

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